Stationär wächst, Online verliert

Freitag, 29. September 2023
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Im Jahr nach der Pandemie konnte der Schweizer Detailhandel seine Umsätze erneut leicht erhöhen.

GfK Switzerland. Im Jahr 2022 sind die Umsätze im Schweizer Detailhandel auf hohem Niveau weiter um 0,3 Prozent gestiegen und lagen bei 102,6 Milliarden Schweizer Franken. Das geht aus der aktuellen Publikation «Detailhandel Schweiz» der GfK hervor. Ein treibender Faktor dürfte dabei neben der anhaltenden Zuwanderung auch die Inflation gewesen sein, heisst es bei der GfK. Die Vorleistungen für Energie, Transport, Verpackung und Logistik hätten sich «teils massiv» verteuert, was sich auch auf die Konsumentenpreise in den Läden und an den Tankstellen ausgewirkt habe. Im Online-Handel kauften die Schweizer 2022 für 14 Milliarden Schweizer Franken ein. Dies entspricht einem Rückgang von 0,4 Milliarden Schweizer Franken oder 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Online-Inlandskonsum sank im Jahr 2022 um 2,4 Prozent, der Online-Auslandseinkauf verlor mit fünf Prozent doppelt so viel. Im Vergleich zu 2019 haben die Online-Einkäufe bei Schweizer Online-Shops (.ch-Domains) um 44 Prozent zugelegt. Der Ausblick der GfK auf die Entwicklung des Schweizer Detailhandels in den kommenden Monaten und im Jahr 2024 ist «weiter verhalten». Positiv sei jedoch zu vermerken, «dass das Risiko für stark rezessive Szenarien wie Unterbrechungen in der Energieversorgung deutlich abgenommen hat».

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