Starker Preisrückgang

Montag, 06. November 2017

Angebotsbedingt gab es im August eine deutliche Entspannung auf den Rohstoffmärkten für  Nahrungs- und Genussmittel – das ist dem Konjunkturreport Ernährungsindustrie September 2017 von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zu entnehmen. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der HWWI-Rohstoffpreisindex (Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut) um 11,8 Prozent. Im Vormonatsvergleich fiel der Rückgang mit sechs Prozent weniger stark aus. Die Agrarrohstoffe sind einer der wichtigsten Kostenfaktoren in der Lebensmittelherstellung.

Generell herrschen in der Branche laut BVE gute Stimmung sowie Wachstum: Etwa erwirtschaftete die Ernährungsindustrie im vergangenen Juli einen Umsatz von 14,5 Mrd. Euro und damit ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durch die steigende Entwicklung der Verkaufspreise um +4,7 Prozent im Inland und +4,1 Prozent im Ausland legte der Absatz um +2,1 Prozent zu. Ebenso ist der Export im Juli um +3,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf einen Wert von 4,8 Mrd. Euro gewachsen. Dies setzte Anreize, die Lebensmittelproduktion zu erhöhen: Im Vergleich zum Juli 2016 steigerte sich so der saison- und kalenderbereinigte Produktionsindex um +2,1 Prozent. Verbesserte Wachstumschancen für die Ernährungsindustrie sorgen damit für eine wettbewerbsfähige und stabile Lebensmittelproduktion. 

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