Schweizer engagieren sich für Tierwohl

Mittwoch, 01. August 2018

SPAR/TopCC will Fleisch aus Schweizer Herkunft mit kontrolliertem Tierwohl anbieten. Das Unternehmen engagiert sich deshalb bei ausgewählten Tierschutzprojekten wie beispielsweise der Alpschweinehaltung, der Weidemast von Rindern und neuerdings der Freiland-Schweinemast. Verschiedene Fleischstücke vom Freilandschwein werden das ganze Jahr über in allen TopCC-Märkten und alle paar Monate in den SPAR Märkten angeboten. Mit dem Angebot bei TopCC erhält auch die Gastronomie die Möglichkeit, ihren Gästen Schweizer Freiland-Schweinefleisch anbieten zu können.

Auf dem Gutsbetrieb des Massnahmenzentrums Kalchrain in Hüttwilen TG erläuterten Fachleute die Haltungsform von Freiland-Schweinen. Kalchrain hat ein in den vergangenen 20 Jahren fast vergessenes, naturnahes Haltungssystem  wiederentdeckt. Die Tiere werden nicht in einer Bucht im Stall gemästet, sondern leben das ganze Jahr über draussen. Aktuell finden sich auf zwei Parzellen mit insgesamt rund 36 000 Quadratmetern Fläche rund 150 Schweine. Zum Schlafen und bei schlechtem Wetter stehen zwei grosse Weidezelte zur Verfügung.

Der Schweizer Tierschutz STS begrüsst diese Art der Schweine-Freilandhaltung, weil sie dem Verhalten und den Bedürfnissen der Tiere optimal entgegenkommt. Der STS ist überzeugt, dass solche naturnahen Haltungsformen in der Schweiz Zukunft haben, entsprechen sie doch einem wachsenden Kundenbedürfnis. Der Kontrolldienst STS wird deshalb ab Sommer 2018 die mit der Linus Silvestri AG zusammenarbeitenden Betriebe regelmässig unangemeldet kontrollieren, ebenso die Schlachtung und stichprobenweise auch den Tiertransport.

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