Strategie
Die meisten deutschen Händler wollen ihr Filialnetz ausbauen – und kalkulieren dabei auch bessere Mietkonditionen ein. Die Mischnutzung neuer Objekte stösst indes bei vielen auf Skepsis.
Der deutsche Handel ist optimistisch gestimmt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «Expansionstrends 2018“, die das Kölner EHI Retail Institute in Kooperation mit der auf Handelsimmobilien spezialisierten Hahn Gruppe aus Bergisch-Gladbach durchgeführt hat. Die meisten Expansionsmanager prognostizieren steigende Umsätze und mehr Filialen. Fast zwei Drittel der Händler (64 %) rechnen mit mehr Standorten als im Vorjahr und 20 Prozent erwarten diesbezüglich keine Veränderung. Besonders expansiv eingestellt sind die Branchen Lebensmittel und Drogerie, die zu 44 beziehungsweie 33 Prozent einen Flächenzuwachs erwarten. Schon im ersten Halbjahr 2018 waren Mieter aus dem Lebensmitteleinzelhandel und Drogerien in der Vermietungsstatistik die aktivsten Neumieter von Handelsflächen. Unter den ersten fünf waren die MARKANT Partner dm-drogerie markt und Rossmann.
Eine höhere Warenverfügbarkeit bei geringeren Kosten: Diese Vorteile realisiert die Bünting Gruppe mit einer neuen Supply-Chain-Lösung. Sie ist für Prognose-, Distributions- und Lagerplanung konzipiert.
Die Unternehmensgruppe Bünting hat gemeinsam mit dem Softwareanbieter Relex Solutions eine zentrale Supply-Chain-Lösung auf die individuellen Bedürfnisse angepasst und in Betrieb genommen. Mit ihrer Hilfe werden die Warenversorgungsprozesse von der Industrie über die Zentralläger bis ins Marktregal optimiert.
Private Label wachsen in Europa. Aber nicht in jedem Land und nicht in allen Warengruppen, wie Marktforscher in differenzierten Analysen darlegen.
Auch wenn es in den Detailbewertungen Unterschiede gibt, in einem sind sich die verschiedenen Marktforschungsinstitute in ihren Analysen einig: Die Eigenmarken des Handels – oder Private Label (PL) – legen seit 2017 in Europa bei Absatz und Umsatz zu. Nach Zahlen von IRI verzeichneten die Handelsmarken 2017 ein Wachstum von rund einem Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten damit einen Umsatzanteil von durchschnittlich 39,4 Prozent in den beobachteten sieben europäischen Ländern.
Nach der umweltschädlichen Plastiktüte will sich der Handel nun auch schrittweise vom Einweg-Knotenbeutel verabschieden. Welche Alternativen bereits in den Märkten erprobt werden.
Kaffee hat im Handelshaus Wedl eine lange Tradition und verzeichnet eine dynamische Entwicklung. Der MARKANT Partner transportiert mit seinen Marken weltweit italienisches Lebensgefühl.
Viele Handelsunternehmen – auch einige MARKANT Partner – bauen ihr Convenience-Angebot zum Sofortverzehr aus. Marktforscher erwarten, dass die Nachfrage nach sogenannten «To-go-Produkten» steigen wird.
Kunden legen Wert auf frische Produkte in bedarfsgerechten Mengen. Lebensmittelhändler können diesen Wunsch bedienen. Das Konzept mit Gewächshäusern im eigenen Markt hat Wachstumspotenzial.
Globus entwickelt sich vom traditionellen Lebensmittelhändler immer mehr zum «modernen Lebensmittelpunkt». Dabei sind neue digitale Angebote und die Internationalisierung wichtige strategische Bausteine.
Das Internet der Dinge erobert die Welt. Damit einher geht die Vernetzung von Mensch und Maschine – mit weitreichenden Auswirkungen auf alle Lebensbereiche.
Seit diesem Jahr können Auszubildende, die eine Tätigkeit im Handel anstreben, das neue kaufmännische Berufsbild «Kaufmann/-frau im E-Commerce» als Ausbildungsberuf wählen.
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Europäische Verbraucher reagieren auf die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit mit einem bewussteren Einkaufsverhalten.
Die Frage ist nicht, ob, sondern wann ein Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen ist – deshalb ist die Vorbereitung auf den Ernstfall essenziell. Wie ernst die Bedrohungslage ist und welche Konsequenzen sich für die Handelsbranche ergeben, wurde bei der gemeinsamen Veranstaltung des Schweizer Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) und der Markant AG in Bern erläutert.
Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzplus und einer weiteren Festigung ihrer Marktposition abgeschlossen.
Die deutsche Kosmetik- und Waschmittelbranche hat im ersten Quartal 2026 einen Gesamtumsatz von 9,4 Milliarden Euro erzielt.

























