Kastner: Im Team zum Erfolg

Donnerstag, 04. August 2016
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Bei ihrer Aus- und Weiterbildung geht die Kastner Gruppe eigene Wege – und erzielt so mit „den besten Mitarbeitern am richtigen Platz“ seit Jahren nachhaltiges Wachstum.

Die österreichische Kastner Gruppe hat 2015 erstmals die Marke von 200 Millionen Euro Jahresumsatz überschritten. Mit 206 Millionen Euro wurde das Vorjahresergebnis um 3,5 Prozent übertroffen. Damit setzte das MARKANT Mitglied sein jahrzehntelanges, nachhaltiges Wachstum fort. Als Schlüsselfaktoren für diesen Erfolg nennt Kastner neben den „klaren Zielen“ ausdrücklich „das hoch motivierte Team“.

Gezielte Mitarbeiterentwicklung

Insgesamt beschäftigt das Waldviertler Traditionsunternehmen mit der Zentrale in Zwettl rund 800 Mitarbeiter an acht Standorten. „Mit den Qualifikationen unserer Mitarbeiter setzen wir uns konstant von anderen Mitbewerbern ab“, sagt Kastner-Geschäftsführer Herwig Gruber. Eine Besonderheit sind die internen Versetzungen sowie die Nachwuchsführungskräfte-Programme, mit denen die erlernten Qualifikationen der Mitarbeiter gezielt zum Einsatz gebracht werden sollen. Damit werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, interne Aufstiegsmöglichkeiten zu nutzen. Kastner versucht mit diesem Konzept, langjährige Mitarbeiterbeziehungen aufzubauen und Mitarbeitende nachhaltig an das Unternehmen zu binden.

Langjährige Mitarbeiterbindung

Mit Erfolg: Das Unternehmen ist stolz darauf, dass viele Führungskräfte schon im Unternehmen ausgebildet wurden. Bei der Lehrlingsausbildung wird besonders auf eine professionelle Betreuung geachtet. So werden Rollen wie „Ausbilder“ und „Coach“ identifiziert, um eine kontinuierliche Unterstützung und Förderung zu gewährleisten. Eine Lehrlings-Job-Rotation vermittelt den Auszubildenden viele abteilungsübergreifende Aufgaben und verbessert das Verständnis für zusammenhängende Abläufe.

Auslandspraktika im Rahmen der Lehrlingsoffensive

Eine Besonderheit sind die Auslandspraktika, die die Gruppe ihren Auszubildenden im Rahmen ihrer „Lehrlingsoffensive“ bietet. Dahinter steht die Idee, dass die jungen Leute an Lebenserfahrung gewinnen, aber auch interkulturelle Werte und neue Aufgabenfelder kennenlernen. Zuletzt absolvierte Florian Gingl vom Standort Jennersdorf aufgrund seiner besonders guten Leistungen in den ersten beiden Jahren ein vierwöchiges Auslandspraktikum, das im Rahmen der Begabtenförderung der Organisation IFA (Internationaler Fachkräfteaustauch) im Mai in Portsmouth, UK, stattfand. Arbeitgeber während dieser Zeit war Fraser Freight, eines der größten Transportunternehmen in Hampshire. Die Auslandspraktika sollen dazu beitragen, dass die Lehrlinge vielseitig einsetzbar sind und an Erfahrungen gewinnen. Dadurch werden ihnen laut Kastner auch im eigenen Unternehmen neue und abwechslungsreiche Möglichkeiten eröffnet.

Bewerbung per Video

Als eines der ersten Unternehmen im Handel bietet Kastner den Bewerbern jetzt auch die Möglichkeit, sich mit einem Bewerbungsvideo persönlich und individuell zu präsentieren. Dieses soll nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur klassischen Bewerbungsmappe dienen. Zusätzlich zu den Fakten in der Mappe wird so ein individuelles Bild der Bewerber und Bewerberinnen vermittelt und deren Persönlichkeit zum Ausdruck gebracht. Durch diese kurze Vorstellung ist es den Personalverantwortlichen möglich, die Bewerber vorab „persönlich“ kennenzulernen. Die Bewerber wiederum haben die Chance, sich individuell zu präsentieren und die eigene Bewerbung von anderen Bewerbungen abzuheben.

Generationen-Management geplant

In Zukunft soll bei den Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auch das Generationen-Management berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass bei Kastner gezielt darauf geachtet wird, Aus- und  Weiterbildungsmöglichkeiten zu finden, die sowohl altersgerecht als auch kompetenzgerecht auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sind.

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Statement

Mag. Herwig Gruber, Geschäftsführer, Kastner
„Die Kastner Gruppe legt beim Aus- und Weiterbildungskonzept viel Wert darauf, dass die Persönlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstrichen und hervorgehoben wird. Aufbauend auf einem individuell konzipierten Basisschulungsplan werden jedes Jahr Schwerpunkte gesetzt, welche im Zuge von Schulungen oder Workshops aufgearbeitet werden. Zudem wird bei Kastner großer Wert auf die Weiterbildung und Weiterentwicklung der Führungskräfte gelegt. Dafür gibt es jährlich Schwerpunktschulungen für die Teamleitung, Abteilungsleitung, Bereichsleitung und Geschäftsleitung sowie eigene Schulungstage für deren Stellvertreter.“

 

Info

Aus- und Weiterbildung in der Kastner Akademie
Das Dach für alle Aktivitäten im Rahmen der Aus- und Weiterbildung in der Kastner Gruppe bildet die 2009 ins Leben gerufene Kastner Akademie. Das Angebot der Kastner Akademie wird vom sogenannten „Basisschulungsplan“ geprägt, der für jede Stelle im Unternehmen eine Serie an „Muss-Schulungen“ vorsieht, die der Mitarbeiter im Laufe seiner ersten Jahre bei Kastner besuchen soll. Insgesamt umfasst der Basisschulungsplan mehr als 30 verschiedene Schulungen für nahezu 35 unterschiedliche Stellen und Funktionen.

Das jährliche Seminarprogramm ist ein Auszug aus dem Basisschulungsplan und nimmt bei der Festlegung seines Programms auch auf die aktuellen Entwicklungen und gesetzlichen Bestimmungen Rücksicht. Damit kann das Ziel, dass jeder Mitarbeiter pro Jahr eine Schulung erhalten soll, erreicht werden, derzeit liegen wir bei durchschnittlich 4 Stunden pro Mitarbeiter.