Der deutsche Schauspieler und Musiker Felix von Jascheroff zeigt in seiner neuen Kooperation mit der Wasgau Ölmühle seine Passion für Genuss, Kreativität und gutes Essen. Das Markant Magazin ONE hat mit ihm über seine Speiseöl-Kollektion gesprochen, die er zusammen mit der Manufaktur herausgebracht hat, sowie über die Bedeutung handwerklicher Qualität.
Herr von Jascheroff, wann haben Sie die Leidenschaft fürs Kochen und Ihre Passion für Öle entdeckt?
Felix von Jascheroff: Meine Leidenschaft fürs Kochen verdanke ich meinen Grosseltern und meiner Mutter. Ich war schon als Kind viel in der Küche dabei, habe geholfen, geschnuppert, probiert – und so ist Stück für Stück ein riesiges Interesse entstanden. Aus dieser Begeisterung fürs Kochen hat sich dann auch meine Faszination für hochwertige Öle entwickelt.
Welche Bedeutung haben Speiseöle generell für Sie?
Felix von Jascheroff: Öle sind für mich ein essenzieller Bestandteil guter Küche. Egal ob beim Kochen oder im Salat – ein wirklich gutes Öl hebt jedes Gericht auf ein anderes Niveau. Für mich ist es der Geschmacksträger schlechthin.
Welches Speiseöl darf bei Ihnen zu Hause nicht fehlen?
Felix von Jascheroff: Bei mir steht immer das Chili-Knoblauch-Öl auf dem Tisch. Das kommt fast zu jeder Mahlzeit zum Einsatz – über Pizza, Pasta, in Marinaden, einfach überall. Zu Hause habe ich einige Öle, denn jedes hat seinen eigenen Zweck. Mein persönlicher Favorit ist tatsächlich das Chili-Knoblauch-Öl, weil es so vielseitig ist.
Wie verwenden Sie Ihre Öle in der Küche?
Felix von Jascheroff: Sehr intuitiv! Chili-Knoblauch kommt fast überall drauf. Sesamöl nutze ich besonders gerne für asiatische Gerichte oder Salate. Das Müsliöl ist nicht nur fürs Müsli da – auch im Salat funktioniert es super. Ich finde, jeder sollte selbst entdecken, wofür welches Öl für ihn am besten passt.
Was war der Anlass, ein eigenes Öl zu kreieren?
Felix von Jascheroff: Ich hatte schon lange die Idee, ein eigenes Speiseöl auf den Markt zu bringen. Ich habe sogar selbst Versuche zur Herstellung gemacht, aber schnell gemerkt: Die Zusammenarbeit mit Profis ergibt viel mehr Sinn. So konnte ich meine Ideen mit echter Expertise kombinieren.
Sind Sie ein Öl-Experte? Woher haben Sie Ihre Expertise?
Felix von Jascheroff: Ich bin kein gelernter Öl-Experte. Aber durch die Zusammenarbeit mit Timo Keller von der Ölmühle Wasgau habe ich unglaublich viel gelernt – über Kaltpressung, Rohstoffe, Verwendungsarten und Qualitätskriterien. Diese gemeinsame Lernreise war sehr spannend.
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit der Ölmühle Wasgau?
Felix von Jascheroff: Wir waren lange auf der Suche nach einer kleinen, feinen Manufaktur – Bio, ohne Zusätze, mit Fokus auf Qualität und Transparenz. Als wir auf die Ölmühle Wasgau gestossen sind, hat sofort alles gepasst. Unsere Ideen haben perfekt harmoniert, und die Zusammenarbeit war von Anfang an sehr offen.
Waren Sie bei der Entwicklung der Öle aktiv beteiligt? Wie lief der Entwicklungsprozess ab?
Felix von Jascheroff: Ja, ich war am ganzen Prozess aktiv beteiligt. Ich habe die Grundideen eingebracht, und in der Ölmühle wurde dann geschaut, was umsetzbar ist. Timo Keller hat realistisch eingeschätzt, wie wir von der Idee zur fertigen Produktpalette kommen können. Es war ein gemeinsamer, kreativer Prozess.
Wie viele Öle gibt es von Ihnen und wo sind sie erhältlich?
Felix von Jascheroff: Aktuell gibt es mehrere Sorten, die wir gemeinsam entwickelt haben. Erhältlich sind sie direkt über den Online-Shop Hollerbusch Pfalz sowie bald auch über ausgewählte Partner. Der Vertrieb wächst weiter, die Resonanz ist gut.
Für welche Werte steht die Kooperation mit der Ölmühle Wasgau aus dem Pfälzerwald?
Felix von Jascheroff: Für uns stehen Originalität, Reinheit und Qualität ganz oben – alles überwiegend in Bio und, wo möglich, regional angebaut. Dazu kommt Innovationsfreude: Wir wollen coole neue Ideen entwickeln, die zugleich authentisch bleiben.
Welche Relevanz hat das Thema Nachhaltigkeit für Sie?
Felix von Jascheroff: Es ist extrem wichtig. Wir achten darauf, dass die Rohstoffe nachhaltig verarbeitet werden. Selbst die Pressmasse aus der Ölproduktion wird in Teilen weiterverwendet, zum Beispiel für Riegel oder Pellets. Wir wollen so wenig Abfall wie möglich produzieren.
Welches Projekt haben Sie als nächstes geplant? Denken Sie über ein Buch nach?
Felix von Jascheroff: Wir arbeiten schon an neuen Sorten für Frühling und Sommer. Ausserdem gibt es Ideen für Riegel und weitere Produkte – das hier ist für mich erst der Anfang einer grösseren kulinarischen Reise. Ein Buch? Ein Kochbuch könnte gut funktionieren – unkompliziert, schnell, für jedermann und zugeschnitten auf unsere Öle.