Süsse Vielfalt

Freitag, 30. Januar 2026
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Die ISM 2026 ist ein absolutes Muss für alle, die die neuesten Trends der Süsswaren- und Snackbranche hautnah erleben möchten. Mit einem breiten internationalen Ausstelleraufgebot und neuen Länderpavillons zeigt die Messe die globale Vielfalt der Branche auf einen Blick.

Der Markt für Süsswaren und Salzige Snacks wächst weiter. Im Jahr 2025 betrug der Umsatz in Deutschland laut Statista 23,69 Milliarden Euro. Laut Prognose der Marktforschungsexperten soll im Jahr 2030 ein Marktvolumen von 28,20 Milliarden Euro erreicht werden, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 3,95 Prozent entspricht (CAGR 2025-2030). Gleichzeitig findet jedoch auch eine starke Differenzierung statt. «Konsumenten legen zunehmend Wert auf Qualität, besondere Geschmackserlebnisse und praktische Convenience. Besonders gefragt sind portionierte Snacks für unterwegs, Premium-Produkte sowie Naschereien, die einen echten Mehrwert bieten», berichtet Sabine Schommer, Director ISM.
 
Kauffaktor Erlebnis
Doch einfach nur Süsswaren zu produzieren, reiche längst nicht mehr aus. Entscheidend sei heute, Erlebnis, Geschmack und Nutzen miteinander zu verbinden. Dies bestätigen auch Zahlen von Innova Market Insights. So suchen 43 Prozent der Verbraucher gezielt nach «crazy creations», die das ultimative indulgente Erlebnis bieten. Gleichzeitig zeigen Daten, dass der Absatz von Snacks mit Protein- oder Ballaststoffangaben seit 2020 um elf Prozent zugenommen hat. «Genuss und Gesundheit gehen also klar Hand in Hand», resümiert Sabine Schommer.
 
Ein zentraler Trend bleibe jedoch die Premiumisierung. Shopper schätzen laut der ISM-Directorin Produkte, die mit hochwertigen Zutaten, besonderen Geschmacksprofilen oder auffälligen Texturen überzeugen – von handverlesenen Kakaosorten bis hin zu innovativen Geschmackskombinationen.
 
Nachhaltigkeit spiele ebenfalls weiterhin eine zentrale Rolle. Fair gehandelte Rohstoffe, umweltfreundliche Verpackungen und Clean-Label-Produkte seien für viele Käufer entscheidende Argumente. Laut Innova Market Insights ist der Marktanteil von Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen oder pflanzenbasierten Snacks in den letzten fünf Jahren um zehn Prozent gestiegen. Diese Beobachtung macht auch Manner. «Der Trend zu bewusstem Genuss setzt sich fort: Immer mehr Verbraucher gönnen sich süsse Momente, achten dabei aber auf Nachhaltigkeit und vegane Rezepturen», sagt Josef Stollenwerk, Vertriebsleiter Deutschland bei Manner.
 
Trend Snacking
Zudem treiben neue Snackformate, kleinere Portionsgrössen und für unterwegs optimierte Produkte das Segment weiter voran. Das bestätigt auch Lambertz. «Zu den Trends im Bereich der Jahresgebäcke gehören weiterhin Mini- und Snackformate und Bio-Produkte. Im Trend liegen auch snackige, moderne Keks-Mischungen, die wir etwa mit unserer neuen Range ‹Club 99 – Cookie Club› und ‹Club 99 – Snack-Box› bedienen», so Dr. Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe. Im Bereich der Jahresgebäcke liegen laut Lambertz vor allem Bio-Produkte im Trend, bei den Saisongebäcken sei die Nachfrage nach Produkten mit weisser Schokolade hoch. «Im Trend liegen auch hier vegane Bio-Spekulatius, die wir in den Varianten Klassik, Vollkorn und Schoko anbieten.»
 
Konsumenten suchen heute Snacks, die praktisch sind und ein besonderes Erlebnis bieten – sei es durch aussergewöhnliche Aromen, Multi-Texturen oder funktionale Inhaltsstoffe. Sprich: Shopper sind aktiv auf der Suche nach Produkten mit Mehrwert. «Dazu zählen nicht nur Produkte mit einem hohen Proteingehalt, sondern zum Beispiel auch ballaststoffreiche, glutenfreie und vegane Alternativen», sagt Dr. Andreas Steffen, Leiter Vertrieb bei Dr. Karg`s. Darüber hinaus gewinnen laut Steffen ausgewogene Nährwertprofile und durchdachte, leicht verständliche und kurze Zutatenlisten für die Konsumenten an Bedeutung. «Verbraucher sind vor allem auf der Suche nach besseren Snacking-Alternativen («better for you snacks»). Diesen Trend haben wir aktuell mit den neuen Dr. Karg’s Thins und Dr. Karg’s Crispies aufgegriffen», so Dr. Andreas Steffen.
 
Thema zuckerfrei
Das Thema zuckerfrei ist laut Sabine Schommer nach wie vor aktuell, aber es findet ein Umbruch statt. «Heute geht es nicht mehr nur darum, Zucker wegzulassen, sondern natürliche Süssstoffe wie Stevia, Monk Fruit oder Inulin geschickt einzusetzen, ohne Geschmack und Textur zu verlieren.» Laut Innova Market Insights steigt der Absatz von Produkten mit Zucker-bezogenen Claims seit 2020 weltweit um plus fünf Prozent. Für gesundheitsbewusste Verbraucher sei der Claim «zuckerfrei» relevant – vor allem bei Snacks, die sie täglich geniessen.
 
Aus Sicht der ISM-Directorin müssen zuckerreduzierte Produkte vor allem gut schmecken und zusätzliche Vorteile bieten, etwa durch Proteine, Ballaststoffe oder andere funktionale Inhaltsstoffe. Wer diese Balance schaffe, könne Produkte entwickeln, die Genuss, Gesundheit und bewussten Lebensstil miteinander verbinden.
 
Bewährte Rezepturen
Die Reduktion von Zucker ist sicher in vielen Warengruppen ein Thema. Trolli will bei Fruchtgummi seinen Rezepturen mit Zucker treu bleiben. «Nur so können wir den Geschmack und die Produktqualität erreichen, die unsere Konsumenten zurecht von uns erwarten», erklärt Timo Woitek, Marketing Director International bei Trolli. Weiter fügt er hinzu: «Insbesondere bei modernen Zielgruppen sehen wir einen Trend zu dem Wunsch nach etwas, das wir «Erlebnisintensität» nennen würden.» Das Thema zuckerfrei sieht auch Lambertz etwas differenziert. Denn im Bereich der Herbst- und Weihnachtsgebäcke gelten laut dem Hersteller strenge gesetzliche Richtlinien, die auch für den jeweiligen Zuckergehalt gelten. «Gerade bei diesen Klassikern, die über eine sehr lange Tradition verfügen, erwarten die Verbraucher weiterhin auch die überlieferten wie auch bewährten Rezepturen. Abweichungen von dieser Originalität werden entsprechend nicht oder kaum akzeptiert», weiss Dr. Hermann Bühlbecker.
 
Boomende Naschereien
Besonders gefragt sind Naschereien, die über klassische Geschmackserlebnisse hinausgehen. So erleben Süsswaren mit süss-scharfen Kombinationen wie Chili-Limette oder Tajín einen deutlichen Aufschwung. Laut Innova Market Insights verbucht dieses Segment weltweit eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von plus acht Prozent.
 
Ein weiterer Trend ist nach Einschätzung der Branchenexperten die Nachfrage nach Multi-Textur-Indulgenzen. «Verbraucher lieben Produkte, die weich, chewy und crunchy in einem Erlebnis vereinen. Zwischen Juli 2023 und Juni 2025 ist dieses Segment sogar um plus 156 Prozent gewachsen».
 
Auch gefriergetrocknete Süssigkeiten und Snacks werden an Bedeutung gewinnen, darin sind sich die Sabine Schommer und Micha Kohn, Leiter Markenvertrieb bei Kluth, einig. «Ein Trend, der 2025 noch stärker ins LEH-Regal gekommen ist und sich in 2026 unserer Meinung nach fortsetzen wird», berichtet Kohn. Bereits im Jahr 2024 hatte Kluth gefriergetrocknete Erdbeeren und Himbeeren auf den Markt gebracht. «Das Sortiment werden wir dieses Jahr weiter ausbauen», erklärt Kohn. Für den Handel ergeben sich daraus interessante Chancen. Laut Innova Market Insights lag ihr Wachstum bei plus 32 Prozent, im Zeitraum 2020 bis 2025.
 
«Zudem beobachten wir eine steigende Nachfrage nach interaktiven und transformierenden Formaten, die den Naschmoment zu einem echten Erlebnis machen – etwa Bonbons, die sich von Cotton Candy zu Kaugummi verwandeln, oder «Peel-to-eat»-Produkte, die überraschende Formen und Texturen bieten», berichtet Schommer. Insgesamt lässt sich sagen: Konsumierende wollen heute praktische, hochwertige, aufregende Snacks, die das Naschen zu einem kleinen Abenteuer machen – und im besten Fall noch einen funktionalen Mehrwert liefern.
 
Schokolade und Alternativen
Fakt ist: Steigende Rohstoffpreise haben Schokoladenprodukte extrem verteuert. Der Kakaopreis bewegt sich laut dem BDSI im langfristigen Vergleich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Aktuell liegt er immer noch doppelt bis dreimal so hoch wie noch vor drei Jahren. «Das hat zur Folge, dass einige Verbraucher anstatt zu Schokolade eher zu Zuckerwaren gegriffen haben», so Claus Cersovsky, Geschäftsführender Gesellschafter der Gubor-Gruppe.
 
Eine differenzierte Sicht dazu hat Trolli: «Natürlich gibt es gewisse Überschneidungen, aber Schokolade und Fruchtgummi werden meist zu unterschiedlichen Anlässen konsumiert – sie ergänzen sich eher, als dass sie sich ersetzen. Dennoch wissen wir, dass Shopper aufgrund der gestiegenen Schokoladenpreise aktuell häufiger zu Fruchtgummi greifen», erklärt Timo Woitek, Marketing Director International bei Trolli.
 
Gleichzeitig treibt die Problematik der hohen Kakaopreise laut Experten Innovationen voran. So gewinnen pflanzliche Kakaoalternativen an Bedeutung – etwa aus Karob, Ackerbohnen oder Sonnenblumenkernen. Die Gubor-Gruppe produziert bereits kakaofreie Alternativen mit ChoViva. Seit Mitte 2025 hat das Unternehmen die komplette Produktrange von Sun Rice auf ChoViva umgestellt. «Kakaofreie Alternativen, in diesem Fall ChoViva, sind also ein Thema für uns. Aber nur als Ergänzung zur klassischen Schokolade», betont Claus Cersovsky.
 
Für Manner ist Kakao ein zentraler Bestandteil seiner Identität – seit der Gründung 1890 als «Chocoladenfabrik Josef Manner». «Aus Marktforschung und Verbraucherrückmeldungen wissen wir, dass Kakao als besonders hochwertig wahrgenommen wird und untrennbar mit Genuss verbunden ist. Entsprechend setzen wir weiterhin auf Qualität statt Ersatz», erklärt Josef Stollenwerk, Vertriebsleiter Deutschland bei Manner. Das Unternehmen verarbeitet Kakaobohnen selbst «from bean to bar» und verwendet ausschliesslich Fairtrade-Kakao. «Damit übernehmen wir Verantwortung für nachhaltigen Kakaoanbau und faire Arbeitsbedingungen», sagt Stollenwerk. Manner ist heute Österreichs grösster Fairtrade-Partner im Kakaobereich.
 
Auch Labortechnologien eröffnen neue Perspektiven: Start-ups wie Kokomodo oder Celleste Bio züchten Kakao in kontrollierten Umgebungen, unabhängig von Wetterextremen oder Pestiziden. Gleichzeitig setzen Hersteller verstärkt auf Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch die Nutzung von Kakaofruchtfleisch für neue Produkte. Klassische Schokolade bleibt beliebt, doch Premiumisierung, Innovation und Nachhaltigkeit eröffnen zahlreiche Wege, Genuss und Verantwortung zu verbinden. 
 
Zusammenfassend lässt sich feststellen: Die Zukunft gehört jenen Produkten, die Erlebnis, Spass und Qualität miteinander verbinden.

News

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Europäische Verbraucher reagieren auf die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit mit einem bewussteren Einkaufsverhalten.

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Die Frage ist nicht, ob, sondern wann ein Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen ist – deshalb ist die Vorbereitung auf den Ernstfall essenziell. Wie ernst die Bedrohungslage ist und welche Konsequenzen sich für die Handelsbranche ergeben, wurde bei der gemeinsamen Veranstaltung des Schweizer Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) und der Markant AG in Bern erläutert.

Foto: Schwarz Corporate Affairs

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzplus und einer weiteren Festigung ihrer Marktposition abgeschlossen.

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Die deutsche Kosmetik- und Waschmittelbranche hat im ersten Quartal 2026 einen Gesamtumsatz von 9,4 Milliarden Euro erzielt.

ISM 2026 

Vom 1. bis 4. Februar findet die ISM in Köln statt. Unternehmen aus 71 Ländern und allen Kontinenten haben ihre Teilnahme bereits bestätig. Neue Aussteller kommen in 2026 zum Beispiel aus Albanien, Bangladesch, Iran und Luxemburg. 
 
Premiere feiert der Bereich «ISM Functional Sweets». Im Lab5 by ISM in Halle 10.1 zeigen Aussteller Produkte, die Gesundheit und Wohlbefinden mit Genuss verbinden. Zudem wird die Süsswarenmesse um die Plattform «ISM Ingredients» erweitert. Ergänzend zur ProSweets Cologne entsteht damit eine Anlaufstelle für Anbieter von Rohstoffen, Ingredients und Halbfabrikaten – eine Plattform, die die gesamte Wertschöpfungskette sichtbar macht.
 

 

Zukunftsfelder

Funktionale Süsswaren sind ein unglaublich spannendes Zukunftsfeld. Immer mehr Menschen suchen Snacks, die nicht nur lecker sind, sondern auch einen echten Mehrwert bieten – sei es Energie, Protein oder ein kleiner Wellness-Boost. Hersteller experimentieren zum Beispiel mit Bonbons oder Fruchtgummis mit Probiotika für eine gesunde Darmflora, Melatonin für besseren Schlaf oder Vitamine und Pflanzenextrakte für mehr Balance. Die Produkte zielen auf Schlaf, Konzentration, Verdauung oder das Immunsystem ab – und das alles in vertrauter, leckerer Form. Ich würde sagen, funktionale Süsswaren sind die süsse Antwort auf die neuen Bedürfnisse der Konsumierenden. 
Sabine Schommer, ISM Director, über das Potenzial funktionaler Süsswaren
Foto: Koelnmesse GmbH, Hanne Engwald
 
 
 

Mensch statt Maschine

Das Markant Magazin ONE hat ausgewählte Hersteller darüber befragt, welche Einfluss AI auf die Süsswarenbranche und die Entwicklung von neuen Konzepten hat.
 
Der Einsatz von KI gewinnt allgemein vehement an Bedeutung. Dies gilt sicherlich auch schon in manchen Arbeits- und Funktionsbereichen der Süsswarenwirtschaft - und wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Etwa bei internen Prozessen – im Einkauf, in der Kalkulation, allgemein in der Datenauswertung und in der Produktionsplanung, aber auch in der kreativen Entwicklung von Rezepturen, neuen Produkten sowie Marketing-Massnahmen. Gerade aber bei Süsswaren und Süssgebäcken spielen Tradition und Emotionalität, also gerade auch der persönliche Bezug und die individuelle Erfahrung in der Produktentwicklung wie –gestaltung eine zentrale Rolle. Die KI mag dabei ein sinnvolles Hilfsmittel sein, die aber meines Erachtens bisherige Prozesse nicht zu 100 Prozent ersetzen kann, muss - und vielleicht auch nicht sollte.
Dr. Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe
Foto: Lambertz

 

KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein, um neue Produktideen zu entwickeln und Recherchen, Kampagnen sowie Auswertungen zu unterstützen. Genauso nutzen wir es auch. Unserer Erfahrung nach geht es aber ohne menschliche Intelligenz und Kreativität noch nicht.
Timo Woitek, Marketing Director International, Trolli 

 

 

Trends & Märkte

Der Trend zu bewusstem Genuss setzt sich fort: Immer mehr Verbraucher gönnen sich süsse Momente, achten dabei aber auf Nachhaltigkeit und vegane Rezepturen. Besonders gefragt sind handliche Mini-Formate – ideal für unterwegs oder den kleinen Genuss zwischendurch.
Josef Stollenwerk, Vertriebsleiter Deutschland, Manner 
Foto: Verena Gorny

 

Bezogen auf Salz sehen wir grundsätzlich zwei Entwicklungen. Dies ist zum einen der Trend zum Healthy Snacking: Viele Verbraucher möchten ihren Salzkonsum reduzieren und setzen daher auf ungesalzene Snackvarianten. Diesen Trend bedienen wir mit den ungesalzenen, gerösteten Nüssen von Kluth und Maryland Zum anderen sind gewürzte Snacks weiter relevant, vor allem für den klassischen Fernsehabend oder die Party. Hier sind wir mit den Maryland Snack-Nüssen stark vertreten.
Micha Kohn, Leiter Markenvertrieb, Kluth 

 

Das Thema Snacking weist weiterhin eine hohe Relevanz auf, was man auch am starken Wachstum der Kategorie sieht. Verbraucher sind vor allem auf der Suche nach besseren Snacking-Alternativen («better for you snacks»). Diesen Trend haben wir aktuell mit den neuen Dr. Karg’s Thins und Dr. Karg’s Crispies aufgegriffen.
Dr. Andreas Steffen, Leiter Vertrieb, Dr. Karg 

 

Der Süsswarenmarkt bleibt emotional geprägt – Süsses steht für kleine Freuden und Belohnungen im Alltag. Geschmack und Genuss sind die entscheidenden Faktoren beim Kauf, auch wenn teilweise Themen wie bewusste Ernährung, Nährwerte und Nachhaltigkeit an Bedeutung gewinnen.
Timo Woitek, Marketing Director International, Trolli 

 

Kaufkriterien

Süsswaren und Knabberartikel gehören zu den kleinen Freuden des Alltags. Doch welche Aspekte spielen für den Einkauf von Süsswaren die wichtigste Rolle? Dieser Frage ging der Bundesverband der Deutschen Süsswarenindustrie e.V. in einer repräsentativen Verbraucherbefragung nach. Mit 81 % liegt die Antwortmöglichkeit «Geschmack» mit grossem Abstand vorn, wobei die Vorlieben für einzelne Süsswaren dabei so verschieden sind wie die Menschen selbst. Für über die Hälfte (57%) der Befragten ist der «Preis» besonders wichtig. Gut ein Drittel (33%) achtet vor allem auf die «Marke», während für 23 % die „Kindheitserinnerungen» an eine Süssware entscheidend sind. Insgesamt 14 % der Deutschen legen den Schwerpunkt auf die «Nährwerte», 12 % betrachten «Nachhaltigkeit» als vorrangig und weitere 5 % lassen sich vor allem von der «Werbung» beeinflussen.

Quelle: BDSI, Bilendi/August 2025, n=1.077, Mehrfachnennungen waren möglich.

 

Produkte

Gubor
Zu Ostern launcht der Hersteller die Gubor-«Hasenparade». Dabei handelt es sich um fünf Mini-Hohlfiguren aus feiner Edel-Vollmilchschokolade in einer aufmerksamkeitsstarken blauen Kulissenpackung, die mit floralen Elementen verziert ist. Die nach dem Fairtrade-Cocoa-Programm zertifizierten Figuren sind einzeln hygienisch verpackt und somit auch perfekt fürs Teilen geeignet.

Trolli 
«Trolli Flavorbombs» ist eine Kombination aus einer fluffig-weichen Frucht-Schaumgummi-Ummantelung und einer flüssigen Füllung, die von süss-säurlich bis spritzig-säuerlich reicht. Die Flavorbombs sind in vier Geschmacksrichtungen erhätlich: «Trolli Flavorbomb Cherry Cola», «Flavorbomb Strawberry», «Trolli Flavorbomb Mango» und «Trolli Saure Glühwürmchen Flavorbomb».

Dr. Karg
«Dr. Karg's Protein Knäcke Pita-Style» ist voll mit hochwertigen Zutaten, 30 Prozent Eiweiss aus natürlichen Proteinquellen, 30 Prozent weniger Kohlenhydraten im Vergleich zu herkömmlichem Knäckebrot sowie jeder Menge Geschmack. Für die Sorte diente das beliebte Pita-Fladenbrot als Inspiration: Knusprig und orientalisch-würzig mit charakteristischem Schwarzkümmel und Meersalz. Die Bestreuung mit weißem und schwarzem Sesam rundet die Optik perfekt ab.

Kluth
Knackig geröstet, voll im Geschmack: Die «Maryland Snack Nüsse Sour Cream & Onion Style» vereinen cremige Frische und eine würzige Zwiebelnote. Erdnüssen im knusprigen Teigmandel ergänzen die Mischung. Die neue Sorte erweitert das erfolgreiche Sortiment der Snack Nüsse und ist im 250-Gramm-Becher ab April 2026 verfügbar.