Impulsgeber für neue Konzepte

Mittwoch, 30. September 2026
Foto: stock.adobe.com – Nurul

Der Airfryer verändert nicht nur, wie gekocht wird. Er ist mittlerweile auch ein wichtiger Treiber in der Produktentwicklung. Für den LEH entsteht daraus keine neue Warengruppe – sondern eine neue Logik für Sortiment, Orientierung und Aktivierung.

Der Airfryer ist im Küchenalltag angekommen. Doch für Hersteller und Handel liegt seine Bedeutung längst nicht mehr allein in der schnellen Zubereitung von Pommes frites und Snacks. Die Heissluftfritteuse entwickelt sich zum Innovationsfilter. Das heisst: Die Produkte müssen nicht nur gut schmecken. Da der Airfryer im Grunde wie ein kompakter Umluftofen arbeitet – ein Heizelement erhitzt die Luft, ein Ventilator lässt sie mit hoher Geschwindigkeit um das Gargut zirkulieren – , wird die Oberfläche rasch gebräunt und knusprig. Kurzum: Für diese physikalischen Bedingungen braucht es speziell für den Airfryer konzipierte Artikel, Formate und Rezepturen. Dies bestätigt auch Dominic Walbaum, Product Marketing Manager B2B bei der Fuchs Gruppe: «Der Airfryer ist längst kein kurzfristiger Küchentrend mehr. Er hat das Kochverhalten vieler Menschen deutlich verändert.» Und damit auch die Erwartungen an Produkte. «Die Hersteller reagieren darauf, indem sie bestehende Rezepturen gezielt für die Heissluftzubereitung optimieren oder auch völlig neue Produktkonzepte erarbeiten, die speziell auf den Airfryer zugeschnitten sind.» Die Heissluftfritteuse ist damit zu einem wichtigen Treiber für die Produktentwicklung geworden. Kartoffelprodukte, Fingerfood und Pizza gehören zwar weiterhin zu den naheliegenden Gewinnern. Doch das Spektrum wird breiter: Käse-Snacks, Fisch, Gemüse, Brot und Aufbackwaren, Würzmischungen sowie kleine Backformate werden gezielt auf die Anforderungen des Airfryers abgestimmt. Der Trend verlagert sich damit vom einzelnen Snack hin zu einer vielseitigen Zubereitungswelt.
 
Angepasste Rezepturen und Formate
Der entscheidende Unterschied zum Backofen liegt in der kompakten, direkten Hitze. Sie sorgt für kurze Garzeiten, stellt die Hersteller aber auch vor neue Herausforderungen. So dürfen Teige nicht austrocknen, Panaden sollten haften und gleichmässig bräunen, Gewürze dürfen nicht verbrennen. Gleichzeitig erwarten Shopper ein Ergebnis, das ohne viel Aufwand gelingt. «Der Airfryer backt nicht ‹wie ein kleiner Ofen›, sondern nach eigenen physikalischen Regeln», erklärt Daniela Emonts-Gast, Senior Executive Managerin Consumer Marketing Deutschland bei Dr. Oetker. Gerade bei Kuchen und Kleingebäck brauche es deshalb angepasste Formate, Rezepturen und Triebmittel. Ferner zeigt die aktuelle Dr. Oetker Airfryer-Backstudie 2026*: Je grösser der Haushalt, desto häufiger wird der Airfryer zum Backen genutzt: 31 Prozent in Haushalten mit vier oder mehr Personen, 27 Prozent bei drei Personen, 22 Prozent bei zwei Personen und 18 Prozent in Single-Haushalten. 
 
Auch bei herzhaften Produkten entscheidet die technische Abstimmung über den Erfolg. «Die grösste Herausforderung ist, dass das Produkt aussen knusprig wird, innen saftig bleibt und gleichzeitig gleichmässig gart. Dafür braucht es eine genaue Abstimmung», erklärt dazu Luisa Margies, International Communications Manager & Corporate Communication bei Original Wagner Pizza. Grösse sowie Teig- und Produktdesign seien entscheidend für ein verlässliches Ergebnis. Für Gewürze gelten ebenfalls besondere Anforderungen. «Sie müssen auch unter der intensiven Heissluftzirkulation im Airfryer zuverlässig am Produkt haften», erklärt Dominic Walbaum von der Fuchs Gruppe. Zugleich müssten Mahlgrad, Rezeptur, Hitzestabilität und Bräunungsverhalten präzise aufeinander abgestimmt werden. 
 
Funktionale Crunch-Komponenten könnten zusätzlich helfen, das erwartete Knuspererlebnis zu erzeugen. Airfryer-tauglich ist damit kein beiläufiger Zubereitungshinweis mehr. Es wird zunehmend zu einem Qualitätsversprechen.
 
Vielfältige Möglichkeiten
Kartoffelprodukte bleiben der stärkste Treiber. Laut McCain wird bei der Hälfte aller Airfryer-Anlässe ein Kartoffelprodukt zubereitet. Besonders gefragt sind Produkte, die schnell servierbereit sind und ein ausgeprägtes Knuspererlebnis bieten. «Wie sehr der Trend trägt, sehen wir an unseren Air Fryer Fries: Sie konnten in den vergangenen zwölf Monaten im Absatz um 75 Prozent wachsen*», sagt Sabine Weber, Marketing Managerin Retail DACH & CEE bei McCain. Die Produkte gehörten heute zu den Artikeln mit dem stärksten Absatzwachstum im McCain-Portfolio. «Das zeigt, wie wichtig Produkte sind, die genau für diesen Nutzungsanlass funktionieren.» Allerdings löst sich der Airfryer zunehmend von seiner Rolle als reine «Pommes-Maschine», so eine Beobachtung von Maggi. «Kartoffelprodukte wie Pommes frites bleiben der Star im Airfryer. Doch immer mehr Verbraucher entdecken das Küchengerät auch für Hähnchen, Gemüse oder Fisch», sagt Martina Kalmbach, Head of Maggi Cooking bei Nestlé Deutschland. Dies steigert zugleich die Nachfrage am Point of Sale nach passenden Würzmischungen, Panaden und kreativen Rezeptlösungen. 
 
Fakt ist: Der Airfryer hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Haushalten etabliert und steht für einen Trend zu einer schnellen, unkomplizierten Zubereitung. Laut der YouGov-Studie «The Aifryer-Nation» besitzen 47 Prozent der Haushalte in Deutschland ein entsprechendes Gerät. Rund 65 Prozent der Haushalte verwenden ihren Airfryer mindestens einmal pro Woche. Gleichzeitig zeigt sich ein anhaltender Wunsch nach einfachen und schnellen Zubereitungsmöglichkeiten: 57 Prozent bewerten laut dem BML-Ernährungsreport von 2025 eine einfache und schnelle Zubereitung des Essens als wichtig bis sehr wichtig. «Dadurch eröffnen sich auch für Brot- und Aufbackprodukte neue Möglichkeiten: Sie lassen sich innerhalb weniger Minuten knusprig aufbacken und eignen sich für unterschiedliche Verzehranlässe – vom Frühstück bis zum Grillabend», so Katharina Frerichs, Marketingleiterin bei Harry-Brot. Diese Entwicklung wird durch die Nutzung im Alltag verstärkt. Damit gewinnt der Airfryer auch für klassische Mahlzeiten und Komponenten an Relevanz – nicht nur für spontane Snackmomente.
 
Kleine Formate, grosse Chancen
Besonders profitieren Produkte, die zur Logik des Geräts passen: kompakt, portionierbar, schnell zubereitet und unkompliziert kombinierbar. Dazu zählen Mini-Pizzen, Snack-Balls, Fingerfood, Fischstäbchen, Gemüse-Snacks, kleine Backwaren und Käseartikel. Sie passen in den Garkorb, ermöglichen eine gute Luftzirkulation und lassen sich flexibel für Einpersonen-, Familien- oder Sharing-Anlässe einsetzen. «Vom Airfryer-Boom profitieren insbesondere Snackprodukte und kleinere Formate, die sich schnell und unkompliziert zubereiten lassen», so Luisa Margies von Original Wagner Pizza.Dazu gehörten etwa Airfryer-Snacks und kleinere Pizzaformate wie Piccolinis. Sie eigneten sich besonders für spontane Verzehranlässe und den schnellen Genuss zwischendurch.
 
Leistungsstarkes Sortiment
Auch Fingerfood wird zum wichtigen Wachstumsfeld. «Fingerfood und Snacks passen ideal zum Airfryer und zur Zielgruppe», so Andrea Kahl von Frostkrone Food Group. Entscheidend seien dabei vor allen Dingen Gelinggarantie und Knusprigkeit. «Verbraucher suchen gezielt nach Produkten, die im Airfryer wirklich gut gelingen.» Bei Fischprodukten spielen neben Convenience auch Zutatenqualität und Transparenz eine Rolle. «Der Airfryer verbindet damit Convenience und Genuss auf ideale Weise», berichtet Anna Papakonstantinou, Senior Brand Manager bei Frosta. Besonders panierte Produkte wie Fischstäbchen könnten im Airfryer ohne zusätzliches Fett eine appetitliche Knusprigkeit entwickeln.
 
Die Heissluftfritteuse schafft keine isolierte Warengruppe. Vielmehr verbindet sie bestehende Kategorien über ein gemeinsames Nutzenversprechen: schnell, knusprig, gelingsicher und unkompliziert. «Da der Airfryer keine eigenständige Produktkategorie, sondern vor allem eine Zubereitungsart ist, erwarten wir weniger eine separate Kategorie im Handel als vielmehr eine verstärkte Kennzeichnung geeigneter Produkte innerhalb bestehender Kategorien», sagt Dominic Walbaum von der Fuchs Gruppe. Für viele Konsumenten sei die Eignung für die Heissluftfritteuse inzwischen ein relevantes Kaufkriterium. Genau darin liegt die Chance für den Handel. Statt ein separates Airfryer-Regal aufzubauen, können Händler die Zubereitungsart als Orientierungsebene über das Sortiment legen. TK-Produkte, Würzmischungen, Aufbackwaren und Backmischungen lassen sich gezielt miteinander verknüpfen. Aus dem einzelnen Produkt wird ein konkreter Essensanlass. Der Airfryer wird damit zum Impulsgeber für neue Platzierungen, Cross-Selling und Rezeptkommunikation. Und er verschiebt den Wettbewerb: Nicht allein die Produktidee entscheidet, sondern die Frage, ob sie im Airfryer ein überzeugendes und wiederholbares Ergebnis liefert.   
 
Quelle: *Circana, MAT Juni 2026 vs. MAT Juni 2025
 
 
 

Tipps für den Point of Sale

1. Mehr Sichtbarkeit
Airfryer-Produkte sollten innerhalb ihrer angestammten Kategorien sichtbar gemacht werden – etwa über Regalschilder, Zweitplatzierungen oder digitale Filter im Online-Shop und in der Händler-App. Entscheidend ist die klare Botschaft: «Für den Airfryer geeignet» beziehungsweise «Im Airfryer besonders knusprig».
 
2. Impulsreiches Cross-Selling
Bündeln Sie Produkte nach konkreten Nutzungssituationen, zum Beispiel:
  • Schnelles Abendessen: Kartoffelbeilagen, Fisch, Gemüse, Würzungen
  • Apéro und Sharing: Käse-Snacks, Fingerfood, Mini-Brötchen, Dips
  • Movie Night: Pizza-Snacks, Potato Pockets, Popcorn Dogs, Saucen
  • Süsses aus dem Airfryer: Muffin-, Cookie- und Quarkbällchen-Backmischungen
Solche Lösungen erleichtern die Auswahl und erhöhen das Cross-Selling-Potenzial.
 
3. Klarer Mehrwert
«Crunch», «goldbraun», «saftig innen» und «in wenigen Minuten fertig» sind starke Kaufargumente. Der Handel sollte diesen Nutzen am POS aufgreifen – mit aufmerksamkeitsstarken Displays, Rezeptkarten oder Aktionsflächen. Gerade bei neuen Produktformaten braucht es eine klare Erwartung an das Genusserlebnis.
 
4. Vielfältige Packungsgrössen
Kompakte Formate passen besonders gut zum Airfryer. Sie sprechen Singles, Paare, Familien und spontane Genussanlässe gleichermassen an. Ein ausgewogener Mix aus Einzelportionen, Sharing-Packungen und Familiengrössen erhöht die Relevanz im Regal.
 
5. Passende Angebote
Airfryer-Anlässe bieten Chancen über die Tiefkühltruhe hinaus. Platzieren Sie passende Gewürzmischungen, Saucen, Panaden oder Öle in Aktionsnähe. So entstehen komplette Anwendungslösungen statt einzelner Kaufimpulse.
 
6. Digitale Inspiration
QR-Codes am Regal, Rezeptvorschläge in der Händler-App oder kurze Zubereitungsvideos auf Social Media liefern den Kunden Ideen über Pommes frites hinaus. Besonders wirksam sind einfache Rezepte mit wenigen Zutaten und klarer Zeitangabe, etwa «Fertig in 12 Minuten».
 
7. Gezieltes Testen
Der Markt entwickelt sich dynamisch. Händler sollten neue Airfryer-Formate zunächst in Aktionsflächen, regionalen Tests oder thematischen Wochen präsentieren. Abverkauf, Wiederkaufrate und Cross-Selling liefern anschliessend Hinweise darauf, welche Konzepte dauerhaft ins Sortiment gehören.
 
Quelle:
Angaben und Zitate basieren auf den bereitgestellten Unternehmensstatements von McCain, Maggi, Original Wagner, Fuchs Gruppe, Harry-Brot, Frostkrone, FRoSTA und Dr. Oetker. Genannte Studien umfassen unter anderem Kantar Omnibus Air Fryer, YouGov im Auftrag von Dr. Oetker, Circana, DIG Insights, tastewise und Innova Market Insights.

 

News

Foto: Globus

Der SB-Warenhaus­betreiber Globus erwei­tert sein gastronomisches Angebot: In allen Globus Markthallen gibt es ab sofort ausgewählte Gerichte aus den eigenen Restaurants auch zum Mitnehmen.

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Mit der Zusammenarbeit mit Naturland geht der Markant Partner den nächsten strategischen Schritt beim Ausbau seines Bio-Sortiments und ergänzt die Partnerschaften mit Bioland und Demeter.

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Die Generation Z kocht häufiger selbst, als gängige Vorurteile vermuten lassen: Mehr als jede zweite 16- bis 29-jährige Person isst täglich zu Hause zubereitete Mahlzeiten.

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Jeder vierte Befragte im Alter von 16 bis 26 Jahren gibt an, regelmässig Mocktails zu trinken. Im Sommer 2025 lag der Anteil erst bei elf Prozent.

Statements

Der Airfryer verbindet Convenience und Genuss auf ideale Weise: Besonders panierte Produkte wie Fischstäbchen profitieren von einer appetitlichen ­Knusprigkeit – ganz ohne zusätzliches Fett. Für Konsumenten ist entscheidend, dass Zubereitung, Geschmack und Qualität einfach überzeugen.
Anna Papakonstantinou,
Senior Brand Manager, Frosta

 
 
 
Fingerfood und Snacks passen ideal zum Airfryer: Verbraucher erwarten vor allem eine einfache Zubereitung, zuverlässige Ergebnisse und knusprigen Genuss. Deshalb entwickeln und testen wir Produkte gezielt so, dass sie auch in der Heissluftfritteuse optimal gelingen.
Andrea Kahl,
Head of Corporate Marketing, Frostkrone Food Group
 
 
 
Der Airfryer entwickelt sich immer stärker zu einer vielseitigen Backofen-Alternative. Besonders gefragt sind schnelle, unkomplizierte Lösungen wie Muffins, Cookies oder Quarkbällchen – dafür braucht es jedoch Rezepturen, die auf die kurze und intensive Heissluft im Gerät abgestimmt sind.
Daniela Emonts-Gast,
Senior Executive Managerin Consumer Marketing Deutschland, Dr. Oetker

 
 
 
Der Airfryer wird für viele Konsumenten zur vielseitigen Zubereitungs­lösung im Alltag. Entscheidend sind Produkte, die in kurzer Zeit zuverlässig gelingen – aussen knusprig, innen luftig und saftig.
Luisa Margies,
International Communications Manager & Corporate Communication,
Original Wagner Pizza 

 
 
 

Der Airfryer ist heute ein wichtiger Treiber für Produkt-
innovationen. Gefragt sind Lösungen, die auch bei kurzer Garzeit knusprig, geschmacklich überzeugend und einfach zuzubereiten sind – dafür müssen Würzung, Textur und Bräunungsverhalten gezielt auf die intensive Heissluft abgestimmt werden.
Dominic Walbaum,
Product Marketing Manager B2B, Fuchs Gruppe 

 

Der Airfryer eröffnet auch für Brot- und Aufbackprodukte neue Möglichkeiten: Sie lassen sich in wenigen Minuten knusprig zubereiten und passen damit ideal zum Wunsch nach einfachen, flexiblen Genusslösungen im Alltag.
Katharina Frerichs,
Marketingleiterin, Harry-Brot

 

Der Airfryer steht für einen neuen Kochalltag: schnell, unkompliziert und trotzdem genussvoll. Gefragt sind Rezeptlösungen, die mit wenig Aufwand zuverlässig gelingen – aussen knusprig, innen saftig und voller Geschmack.
Martina Kalmbach,
Head of Maggi Cooking,
Nestlé Deutschland 

 

Der Airfryer beflügelt vor allem Tiefkühl-Kartoffelprodukte: Konsumenten erwarten maximale Knusprigkeit, kurze Garzeiten und eine gelingsichere Zubereitung ohne zusätzliches Öl. Genau darauf ist unsere Air-Fryer-Range ausgerichtet.
Sabine Weber,
Marketing Managerin Retail DACH & CE, McCain 

 

 

Wachstumspotenziale

«Neben Fleisch-, Geflügel- und klassischen Convenience-Produkten gewinnen heute auch Käse- und Molkereianwendungen sowie pflanzenbasierte Konzepte zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig entstehen immer mehr Innovationen in Kategorien wie Pizza und Ready-Meals. Der Trend geht damit klar in Richtung einer breiteren Vielfalt an Produkten. Derzeit trenden auf Social Media unter anderem Salat- und Nudelgerichte sowie Burger, Pizza und Aufläufe aus dem Airfryer. Beispielsweise ist die Anzahl der Air-fryer-Postings rund um Aufläufe im Vergleich zum Jahr davor um 77 Prozent gestiegen. Das unterstreicht, wie vielfältig der Airfryer heute genutzt wird. Für Hersteller und Produktentwickler bedeutet das, Konsumtrends frühzeitig zu erkennen und in kreative Produktideen zu übersetzen. Gefragt sind Lösungen, die nicht nur technisch auf die Heissluftzubereitung abgestimmt sind, sondern auch den Geschmack, die Convenience-Erwartungen und den Wunsch nach neuen Genusserlebnissen treffen.»
Fuchs Gruppe
 
«Wir sehen weiterhin grosses Potenzial für hochwertige TK-Produkte, die Genuss, Convenience und natürliche Zutaten vereinen. Verbraucher legen zunehmend Wert auf Transparenz und möchten genau wissen, was in ihren Lebensmitteln enthalten ist. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach unkomplizierten Lösungen für den Alltag. Fertiggerichte ohne Zusatzstoffe erfüllen diese Anforderungen und bieten attraktive Wachstumsperspektiven.»
Frosta
 
«Das grösste Potenzial sehen wir bei Tiefkühl-Kartoffelprodukten, getragen vom anhaltenden Airfryer-Trend. Mit der Erweiterung unserer Airfryer-Range treiben wir diesen Wandel weiter voran und verbinden beliebte Klassiker mit echten Innovationen. Auch TK-Fingerfood bleibt ein dynamisches Wachstumssegment: Die Kategorie wuchs in den vergangenen drei Jahren im Volumen um 19,1 Prozent und im Wert um 22,1 Prozent**. Mit weiteren Fingerfood-Innovationen richten wir unser Sortiment an den Bedürfnissen der Konsumenten aus.»
McCain
**Circana Retail Panel, MAT Juni 2026 vs. MAT Juni 2023
 

«Besonders grosses Wachstumspotenzial sehen wir weiterhin im Snacking-Bereich. Flexible Portionsgrössen, eine schnelle Zubereitung und neue Verzehranlässe gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig sehen wir Potenzial bei hochwertigen und stärker differenzierten Produktkonzepten. Verbraucher suchen trotz eines ausgeprägten Preisbewusstseins nach besonderen Geschmackserlebnissen und Produkten mit einem klaren Qualitätsversprechen.»
Wagner

 

Produkte

VOG
«Rapso Ölspray» verbindet die bewährte Qualität des Rapsöl-Originals mit einer modernen, praktischen Anwendung. Der Spray lässt sich fein und gleichmässig dosieren und eignet sich ideal für Airfryer, Pfanne, Backform, Grill und Salat. Aus kontrolliertem österreichischem Vertragsanbau, gentechnikfrei und schonend verarbeitet – natürlich Rapso.

Frostkrone 
Der Hersteller hat sein Portfolio um den Snack «Truffle Mac & Cheese» erweitert und den bekannten Comfort-Food-Klassiker auf ein neues Level gehoben. Das Produkt verbindet italienische Makkaroni mit einer edlen Käsekomposition aus gereiftem Cheddar, Mozzarella und Frischkäse, abgerundet mit echtem Trüffelöl und schwarzen Sommertrüffeln.  

Harry Brot 
Mit einer neuen Produktrange ist Harry-Brot in ein wachsendes Anwendungsfeld in der Küche ein: Mit dem «Harry Airfryer Brot» (ein mildes Weizenbrot) und dem «Harry Airfryer Brot Kernig» (eine kernige Variante mit Leinsamen und Haferflocken) bringt der Hersteller zwei Brote in den Handel, die gezielt für die Zubereitung im Airfryer konzipiert sind. Beide Produkte sind als ganze 300-Gramm-Laibe gebacken und auf gängige Airfryer-Grössen abgestimmt.