Immer neue ­frische Ideen

Freitag, 30. Oktober 2026
Foto: GLOBUS Markthallen

Allein rund 60 000 Mittagessen täglich: Die Gastronomie spielt für die GLOBUS Markthallen eine wichtige Rolle. Zum Erfolg führt ein im Einzelhandel einzigartiges Konzept mit vielen Besonderheiten.

GLOBUS gehört mit seinen Markthallen zu den wenigen Einzelhändlern, die ihre Gastronomie vollständig in Eigenregie betreiben. Täglich wird dort frisch gekocht mit Zutaten aus dem Markt, der hauseigenen Metzgerei und Bäckerei. In den Restaurants kann der Markant Partner seine ganze Bandbreite an Food-Kompetenz aufzeigen und die Aufenthaltsqualität in den Märkten steigern. «Wir sind keine zentral gesteuerte Restaurantkette. Unser Ansatz ist eine kreative, lokale und regionale Systemgastronomie, in der vor Ort gekocht wird», sagt Michael Christmann, Leiter Gastronomie der GLOBUS Markthallen. Köche seien kreative Menschen, und deshalb werde den Teams bewusst die Freiheit gegeben, das Angebot auf ihre Region und ihre Gäste zuzuschneiden und auf Wünsche einzugehen. Dazu kommt die enge Verzahnung mit der Eigenproduktion. Viele Zutaten stammen direkt aus der Meisterbäckerei oder Fachmetzgerei am jeweiligen Standort. So entstehen 58 Restaurants mit eigener Handschrift, die den Geschmack ihrer Region auf den Teller bringen.
 
Teams mit grossem Freiraum
«Unsere Gäste schmecken, dass bei uns täglich frisch gekocht wird und unsere Gerichte nicht zentral zubereitet werden oder ein zentral vorgegebener Speiseplan abgearbeitet wird», so Christmann. Die Küchen orientieren sich bewusst an regionalen Vorlieben und verarbeiten, wann immer möglich, saisonale Produkte und Zutaten aus der Region. Die Teams haben den Freiraum, Gerichte an lokale Geschmäcker anzupassen. Deshalb schmecken Gerichte im Saarland auch anders als in Hessen oder Sachsen. «Morgens starten viele Gäste mit dem Drei-Euro-Frühstück, mittags stehen wechselnde Tagesgerichte und das Wochengericht für fünf Euro im Mittelpunkt», so Christmann. «Wenn jemand zum Frühstück kommt, danach im Markt einkauft, mittags bei uns isst und anschliessend noch einen Kaffee trinkt, dann haben wir vieles richtig gemacht.» Deshalb setze GLOBUS auch weniger auf kurzfristige Aktionen, sondern entwickele lieber Konzepte, die dauerhaft Mehrwert schaffen. Der Anspruch sei im­mer, hochwertige Speisen zu attraktiven Preisen anzubieten. Als Beispiel dafür nennt GLOBUS das Fünf-Euro-Wochengericht.
 
Der Gästewunsch zählt
Zentral gelenkt werden Bereiche wie Einkauf oder Warenwirtschaft. Alles, was den Charakter eines Restaurants ausmacht, entsteht jedoch vor Ort. Die Teams sollen ihre Gastronomie so führen, als wäre es ihr eigenes Restaurant, und flexibel auf regionale Besonderheiten sowie Gästewünsche reagieren. «Genau diese Mischung aus gemeinsamen Strukturen und unternehmerischer Freiheit macht unser Modell aus», betont  Christmann. «Wir glauben nicht an ein nationales Lieblingsgericht, sondern daran, den Geschmack der Menschen in jeder Region bestmöglich zu treffen.» Auch Einrichtung und Ambiente folgen dem kundenorientierten Ansatz der GLOBUS Markthallen. Die Restaurants sind offen gestaltet und machen das Handwerk sichtbar. Beim Front-Cooking können Gäste direkt verfolgen, wie Schnitzel, Kartoffelpüree oder andere Gerichte frisch zubereitet werden. Diese Transparenz soll Vertrauen schaffen und den Restaurantbesuch erlebbarer machen. Christmann: «Viele Gäste kommen nicht nur wegen des Essens, sondern auch, weil sie sich bei uns wohlfühlen und gerne etwas Zeit verbringen.»
 
Viele neue Ideen
Bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung achtet GLOBUS immer darauf, «dass neue Ideen zu uns und unseren Gästen passen». Zu den jüngsten Entwicklungen zählen das Drei-Euro-Frühstück, Original Korean Kitchen und das «Restaurant zum Mitnehmen». Diese Speisen – derzeit insgesamt 13 Gerichte – werden in den Restaurants frisch zubereitet und anschliessend in der Markthalle gekühlt angeboten. Damit erweitert der Markant Partner die eigene Kompetenz der Lebensmittelherstellung und macht sie noch stärker im Markt erlebbar. Neu ist auch das glutenfreie Frühstücksangebot mit verpackten Backwaren, Müslis und Cerealien der Marke Schär. Darüber hinaus wird aktuell im Saarland die neue Saarlandkarte «Hauptsach’ Gudd Gess!» getestet. Jeden Monat kommt dort ein typisch saarländisches Gericht auf die Karte und greift so die kulinarische Tradition der Region auf. «Diese Beispiele zeigen, dass wir sowohl an Konzepten für die regionale und internationale Küche arbeiten, aber immer mit dem Anspruch, dass es zu den Gästen am jeweiligen Standort passt», so Christmann abschliessend.

News

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Info

Stand August 2026 wurden 58 GLOBUS Restaurants in 61 GLOBUS Markthallen betrieben. Durchschnittlich verfügen die GLOBUS Restaurants über rund 200 Sitzplätze. Die Top-5-Seller im Restaurant lassen sich laut GLOBUS pauschal nicht nennen, denn die Vorlieben unterscheiden sich regional teils deutlich. Tendenziell sind jedoch klassische, regional geprägte Gerichte, die viele Gäste vom heimischen Mittagstisch kennen, gefragter. Auch das Wochengericht für fünf Euro erfreut sich konstant grosser Beliebtheit. Täglich werden rund 60 000 Mittagessen in den GLOBUS Restaurants verkauft.