Wenig Zeit – mehr Genuss

Freitag, 06. März 2026
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Die Kategorie Fertiggerichte wächst – sowohl in der Sortimentsvielfalt wie im Absatz als auch im Produktionsvolumen. Conveniente Mahlzeiten überzeugen immer mehr Verbraucher mit schnellem Genuss, neuen Geschmackserlebnissen sowie individuell passenden Rezepturen.

Singles an Pizza-Tiefkühltruhen oder Familien, bei denen täglich frisch gekocht wird – Klischees, die längst ein Update erhalten haben. Freie Zeit ist für viele Verbraucher rar und die Entscheidung über die Art der Essenszubereitung fällt je nach Zeit, Lust und Laune. Fertiggerichte punkten mit geringem Zeitbedarf und wenig Aufwand. Dank einer breitgefächerten Auswahl bieten sie auch für unterschiedlichste Ansprüche und Ernährungsgewohnheiten das jeweils Passende. Von schnellen Snacks wie heiss aufzugiessenden Nudeln über klassische Fertiggerichte, die nur noch erwärmt werden müssen, bis hin zu Premiumprodukten in Restaurantqualität – wer etwas für den schnellen Hunger sucht, findet immer mehr massgeschneiderte und individuelle Produkte.
 
Blick auf die Käufer
Daten des aktuellen YouGov-Reports «Germany’s Appetite for Convenience Cooking 2025» zeigen: Verbraucher aller Altersgruppen greifen regelmässig zu den schnellen Mahlzeiten. Besonders hervor hebt sich die Gruppe der Gen Z und Millennials, also Erwachsene bis Anfang 40. Sie liegen mit ihrem Konsum klar über dem Durchschnitt: Während 31 Prozent der deutschen Verbraucher mindestens einmal pro Woche Mahlzeiten komplett aus TK-Produkten zubereiten, sind es bei den Millennials sowie der Gen Z überdurchschnittliche 40 Prozent, bei der Generation X sind es 31 Prozent. Fertigmahlzeiten, die nur noch erhitzt werden müssen, bereiten sich 26 Prozent der deutschen Verbraucher mindestens einmal wöchentlich zu. Bei den Millennials sind es mit 40 Prozent sowie der Gen Z mit 39 Prozent auch hier deutlich mehr. Einzig die Gruppe der Babyboomer zeigt sich beim Konsum convenienter Mahlzeiten zurückhaltender.
 
Food-Trends
Aus der Sicht von Olaf Büttner, CEO bei Nissin Foods, sind es vor allem junge Berufstätige, Studierende und Familien, die Wert auf unkomplizierte, schmackhafte Mahl­zeiten legen. Neben dem beliebten Klassiker «Instant Noodles» sieht man bei Nissin einen Trend hin zu Bowls, Reisgerichten sowie Premium Snacks, sprich variantenreichen Produkten, die dennoch praktisch in der Zubereitung sind. Inzwischen erreichen laut Büttner auch diese Produkte den Massenmarkt. Beispiele sind etwa die «Soba Protein Cups», eine proteinreiche Variante der «Cup Noodles Soba» sowie die Range «Nissin Ramen Premium» im Res­taurant-Stil. Der Markt bewege sich nicht nur Richtung Premium, sondern generell hin zu mehr Auswahl, Authentizität und geschmacklicher Abwechslung. Treiber sieht Büttner in Trends aus Gastro­nomie und spezialisierten Food-Szenen.
 
Premium-Pizza
Ein anhaltender Trend zu Restaurant-Qualität zeigt sich in der Kategorie Tiefkühlpizza. Laut Marjana Weleda, Brand Managerin Suprema bei Dr. Oetker etablieren sich Premium-Angebote immer mehr. Zielgruppe seien vor allem qualitätsorientierte Shopper, die hochwertige Produkte schätzen. Dabei würden jüngere Haushalte sowie genussorientierte Verbraucher, die gerne Neues probieren, besonderes Interesse an Premium-Pizzen zeigen. Doch was braucht es, damit Verbraucher eine Pizza als «Premium» wahrnehmen? Dieser Frage ging die von Dr. Oetker in Auftrag gegebene Studie «Dr. Oetker Shopper Studie mit plan+impuls 2024» nach. Das Ergebnis: Nicht ein einzelnes Kriterium, sondern das Zusammenspiel verschiedener Kriterien entscheidet darüber, ob eine Pizza als Premium-Pizza wahrgenommen wird. Zu diesen gehören neben authentischem Geschmack, hochwertigen Zutaten und spezifischer Bodenbeschaffenheit etwa auch die Grösse der Pizza, eine besondere Herstellungsweise und als Resultat daraus ein vergleichsweise höherer Preis. 
 
Schnelle Klassiker
Fertiggerichte bedienen auch den Wunsch nach convenienten Formaten, die klassische Mahlzeiten schnell auf den Tisch bringen sollen. Besonders beliebt bei den Verbrauchern sind laut Iglo Fertiggerichte aus der Länderküchen-Range und traditionelle Gerichte wie Hühnerfrikassee oder Kartoffel-Hähnchenpfanne. «Bei Iglo stehen ausgewogene Rezepturen im Mittelpunkt – auch bei Fertiggerichten», so Sebastian Bösch, Head of Sales bei Iglo. «Wir reduzieren den Salzgehalt seit Jahren Schritt für Schritt ohne Geschmackseinbusse und verzichten konsequent auf Geschmacksverstärker sowie künstliche Farb- und Aromastoffe.» Der Anspruch: Leckere, einfache Gerichte anzubieten, die flott auf dem Tisch stehen, für die schnelle Mittagspause, den Genuss am Abend oder mit den neuen XXL-Varianten auch für das gemeinsame Essen mit der Familie.
 
Fertiggerichte umfassen inzwischen ein variantenreiches Sorti­ment, bieten für jeden Wunsch etwas und haben so bei immer mehr Verbrauchern ihren 
festen Platz im Einkaufswagen.

News

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Europäische Verbraucher reagieren auf die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit mit einem bewussteren Einkaufsverhalten.

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Die Frage ist nicht, ob, sondern wann ein Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen ist – deshalb ist die Vorbereitung auf den Ernstfall essenziell. Wie ernst die Bedrohungslage ist und welche Konsequenzen sich für die Handelsbranche ergeben, wurde bei der gemeinsamen Veranstaltung des Schweizer Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) und der Markant AG in Bern erläutert.

Foto: Schwarz Corporate Affairs

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzplus und einer weiteren Festigung ihrer Marktposition abgeschlossen.

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Die deutsche Kosmetik- und Waschmittelbranche hat im ersten Quartal 2026 einen Gesamtumsatz von 9,4 Milliarden Euro erzielt.

Tipps für den Point of Sale

Am wichtigsten ist, sich klar abzuheben und das gesamte Produktsortiment zeigen zu können. Eine attraktive Verpackung hilft ebenso wie die Präsentation der Geschmacksvielfalt. Eine Display-Zweitplatzierung, bestenfalls mit einem passenden Aufhänger, wie zum Beispiel das Chinese New Year, ist immer ein Hingucker. Sampling ist ausserdem ein sehr effektives Mittel – wer unsere Nissin Produkte einmal probiert, kommt schnell auf den Geschmack.  
Olaf Büttner,
CEO, Nissin Foods

Foto: Kay Foto Design GmbH 

 

Unsere Studien zeigen: Immer mehr Shopper orientieren sich am Kriterium Premium. Dr. Oetker Suprema wird anders als sonst, nicht als Teil der Dachmarke Dr. Oetker wahrgenommen, sondern klar im Premium-Segment verortet. Suprema spielt ihren USP im Premium-Umfeld bestmöglich aus und erreicht hier das höchste Kaufinteresse. Entscheidend ist, dass die Premium-Pizzen in puncto Sortenvielfalt und Facingbreite dabei am POS auffallend platziert sind, sodass zusätzliches Kategoriewachstum entstehen kann. 
Marjana Weleda,
Brand Managerin Suprema,
Dr. Oetker Deutschland

 

Am Point of Sale sorgt Iglo mit passenden Varianten und Formaten für Impulse in der Kategorie, beispielsweise mit neuen XXL-Varianten für Familien und einem neuen Verpackungsdesign – mit ansprechenden Foodshots, klarer Sortendifferenzierung und dem Iglo Markenleaf für eine klare Blockbildung und Orientierung an der Truhe. 
Sebastian Bösch,
Head of Sales, Iglo

Foto: iglo

 

Kauffaktoren

Geschmack und Preis sind die Hauptkriterien für die Kaufentscheidung bei Fertiggerichten. Die deutschen Verbraucher, die mindestens einmal monatlich Fertiggerichte einkaufen, nennen mit 62 Prozent den Geschmack am häufigsten als wichtiges Kriterium, mit 61 Prozent den Preis, 35 Prozent die Inhaltsstoffe und 29 Prozent die Zubereitungszeit.

Quelle: «Germany's Appetite for Convenience Cooking 2025» YouGov

 

Produktionswachstum

In Deutschland werden immer mehr Fertiggerichte produziert. Das teilte das Statistische Bundesamt Mitte Januar 2026 mit. So wurden im Jahr 2024 rund 1,7 Millionen Tonnen Fertiggerichte im Wert von 5,9 Milliarden Euro hergestellt. 2019 waren es noch 1,4 Millionen Tonnen Fertiggerichte im Wert von 4,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem mengenmässigen Anstieg im Jahr 2024 gegenüber 2019 um 25,6 %. Der Nominalwert der Produktion stieg dabei
um 45,4 %.
Im Fünf-Jahres-Vergleich (2024 vs. 2019) erreichte die Herstellung von Nudelgerichten mit 56,4 % den grössten mengenmässigen Zuwachs bei einem wertmässigen Zuwachs von 48,9 %*. Bei Fleischgerichten wuchs die Produktion um 43,2 % bei einem wertmässigen Anstieg
von 71,3 %*.
Die Produktionsmenge von Gemüsegerichten stieg um 7,2 % bei einem wertmässigen Zuwachs von 54,3 %*. Einen Rückgang in der Produktion um 7,2 % gab es lediglich bei den Fischgerichten, bei einem wertmässigen Zuwachs
von 7,9 %*.
 
In den ersten drei Quartalen 2025 wurden Fertiggerichte im Wert von 4,5 Milliarden Euro hergestellt, entsprechend einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,8 %*.
 
* nominal (nicht preisbereinigt)
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) 2026
 
 

Produkte

Iglo 
Der Hersteller erweitert sein Fertiggerichte-Sortiment um die neue «Pasta Bolognese» im XXL-Pack (750 g) – klassisch mit Penne und Rinderhack, verfeinert mit saftigen Tomaten und Feldkräutern. Das Fertiggericht trägt den Nutri-Score B, kommt ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und Aromen aus und lässt sich flexibel in der Pfanne oder in der Mikrowelle zubereiten.

Nissin Foods 
Die «Cup Noodles Soba Protein» enthalten je 18 Gramm Protein pro Cup. Erhältlich sind die Varianten «Classic» mit Yakisoba-Style Sauce, «Yakitori Chicken» mit Hühnchenfleischwürfel, roter Paprika, Lauch und Yakitori-Sauce sowie die vegane Variante «Chili». In drei Minuten sind die warmen Snacks zubereitet.

Dr. Oetker
Die neue «Suprema Cinque Formaggi» ergänzt ab sofort das Premium-Tiefkühlpizza-Angebot. Der grosse Pizzaboden aus dreifach gereiftem Teig ist belegt mit Emilia-Romagna Tomatenpassata und einer Käse-Komposition aus Mozzarella, geräuchertem weissem Cheddar, Provolone, Ricotta und Blauschimmelkäse.